Das Bundesverteidigungsministerium hat über die Zukunft mehrerer ehemaliger Liegenschaften der Bundeswehr in Schleswig-Holstein entschieden. Die ehemalige Standortschießanlage Altenholz, das Naherholungsgebiet Fahrensodde in Flensburg, der ehemalige Flugplatz Kampen/Sylt, der ehemalige Flugplatz und weitere Flächen in Leck, die frühere Stapelholmer Kaserne in Seeth und Teile des ehemaligen Flugplatzes Westerland/Sylt wurden freigegeben und gehören nicht mehr zur strategischen Liegenschaftsreserve, die das Ministerium im vergangenen Herbst gebildet hatte und mit der der Konversionsprozess für rund 200 Liegenschaften in ganz Deutschland abrupt ausgesetzt worden war. Die Entscheidungen waren überfällig. Aber für die betroffenen Kommunen ist die Unsicherheit nun vorbei und sie können die bereits begonnene Konversion fortsetzen. Immerhin wurden in vielen Fällen bereits große Summen in eine künftige zivile Nutzung ehemaliger Bundeswehr-Areale gesteckt, wie zum Beispiel in meiner Heimatgemeinde Leck. Einige Kommunen hängen aber weiter in der Luft. Das Verteidigungsministerium muss auch die noch offenen Entscheidungen zügig treffen. Es geht in vielen Fällen um Gewerbeansiedlungen und damit um die Schaffung von Arbeitsplätzen.